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Tierische Polysaccharide

Polysaccharide stammen fast immer von Pflanzen ab. Es gibt ganz wenige Tiere (z.B. Krustentiere), welche Chitin in ihren Schalen/Panzern haben, welche ihren pflanzlichen Verwandten ähnlich sind (Chitin ist neben Zellulose das verbreiteste Polysaccharid auf der Erde und dient der Strukturbildung. Siehe auch unter 'Chitin' bei Wikipedia).

Pflanzen konsumieren Karbon Dioxyd und verfügen über die Möglichkeit, Karbon Dioxyd mit Wasser zu verbinden um Zucker zu produzieren, welcher seinerseits dann in Polysaccharide umgewandelt werden kann. Tiere (so wie Menschen) müssen ihre Reserve-Energie grundsätzlich in Form von Glykogen (Glykogen = tierische Stärke / Leberstärke; ein verzweigtes Polysaccharid das aus Glucose-Einheiten aufgebaut ist – siehe auch 'Glykogen' bei Wikipedia) aufbewahren. Das Glykogen in Tieren wird aus verschiedenen Stoffwechselprozessen gewonnen. Extraktion von Polysacchariden von Tieren ist sehr teuer und es besteht die Gefahr, dass viele proteinartigen Unreinheiten aber auch unerwünschte Viren darin enthalten sind. Es ist deshalb davon auszugehen, dass tierische Polysaccharide nicht für die Herstellung von Graffitisschutzprodukten verwendet.

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